ASTROPHYSIK DIGITAL

2020 - 2021

Schüler*innen empfinden Physikunterricht häufig als schwierig und im Verlauf der Schullaufbahn zunehmend als uninteressant (Winkelmann et al., eingereicht). Aktuelle Studien zum Interesse an Physik legen nahe, dass Astrophysik ein Themenbereich ist, der sowohl Mädchen als auch Jungen ansprechen kann (z.B. ROSE-Studie: Holstermann & Bögeholz, 2007). Elemente der Astrophysik kommen allerdings recht selten in den Physikcurricula vor. In der Mittelstufe beschränkt man sich häufig auf die Himmelsmechanik, also Finsternisse und Mondphasen. In der Oberstufe stellt die Astrophysik eines von fünf möglichen Themen des letzten Schulhalbjahres dar.

 

Die seltenen Lerngelegenheiten an der Schule sollten daher möglichst intensiv und sinnvoll genutzt werden. Digitale Modellbildungssoftware hat das Potenzial, astronomische Phänomene anschaulich und auf neue Art und Weise in den Physikunterricht einzubetten. In diesem Projekt erfolgen Unterrichtsentwicklungen durch Studierende der Goethe-Universität Frankfurt. Die Wirksamkeit der Entwicklungen wird empirisch überprüft.

Literatur:

Holstermann, N. & Bögeholz, S. (2007). Interesse von Jungen und Mädchen an naturwissenschaftlichen Themen am Ende der Sekundarstufe I. ZfDN (13), S. 71-86.

Förderung:

Dieses Projekt wurde durch das Land Hessen im Rahmen des Förderprojekts
"Digital gestütztes Lehren und Lernen in Hessen“ (DigLL) gefördert.

Förderbetrag: 2.969 Euro

Entwickelte Modelle:

Über die folgenden Buttons können Sie auf die entwickelten GeoGebra-Modelle zugreifen:

 

 

 

Ausgewählte Publikationen:

Beteiligte Personen:

  • Stefan Sommer, Lehramtsstudent an der Goethe-Universität Frankfurt

  • Florian Wessel, Lehramtsstudent an der Goethe-Universität Frankfurt

  • Sven Sachtleber, Lehramtsstudent an der Goethe-Universität Frankfurt

  • Michael Hannemann, Lehramtsstudent an der Goethe-Universität Frankfurt

  • Junior-Prof. Dr. Jan Winkelmann, Institut für Naturwissenschaften, PH Schwäbisch Gmünd

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