EMOTIONEN UND LEISTUNG IM PHYSIKUNTERRICHT (EmoPhy)
Kontextorientierung in der Elektrizitätslehre
2026 - 2029
Physik gilt als schwieriges und unbeliebtes Unterrichtsfach. Um das Verständnis und die wahrgenommene Relevanz physikalischer Inhalte zu verbessern, wird seit Jahrzehnten das situierte Lernen im Rahmen kontextorientierter Lerngegenstände als Ansatz für eine gelingende Unterrichtsgestaltung angesehen. Die dahinter liegende Hoffnung lautet, dass derartige Bezüge zur Alltagswelt das Lernen sowie die Emotionen von Schüler:innen positiv beeinflussen. Hinsichtlich der akademischen Leistungsentwicklung zeichnet die aktuelle Forschung jedoch ein ambivalentes Bild der Wirkung von Kontextorientierung. Eine Erklärung lautet, dass Kontexte zusätzliche Details beinhalten, die Lernende vom zentralen Inhalt ablenken. Zudem wurde bis heute nur selten die Auswirkung von Kontextorientierung auf das emotionale Erleben der Schüler:innen untersucht. Im vorliegenden Projekt sollen diese Forschungslücken geschlossen werden.
Förderung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer: 572119666
Beteiligte Personen:
Junior-Prof. Dr. Jan Winkelmann, PH Schwäbisch Gmünd, Abteilung Physik
Prof. Dr. Wenke Möhring, PH Schwäbisch Gmünd, Abteilung Pädagogische Psychologie und Gesundheitspsychologie